Biostimulation der Haut mit dem BioBoost Laser

Unter dem Begriff «BioBoost Laser» versteht man eine kombinierte Lasertherapie mit mehreren Lasern in der gleichen Sitzung. Für die Skin Rejuvenation bietet diese Methode zahlreiche Vorteile. In meiner Praxis stehen dafür bereit:

  • der IPL mit einem Spektrum von 500-600nm,
  • der Erbium-Glass-Laser mit einer Wellenlänge von 1540nm und
  • der CO2-Laser mit einer Wellenlänge von 10600nm

Die unterschiedlichen Wellenlängen erreichen unterschiedliche Tiefen im Hautgewebe. Das grünliche Licht des IPL verschliesst entzündliche Kapillare in der tieferen Dermis, das Infrarotlicht des Erbium-Glass-Lasers erreicht das Kollagen der Dermis und der CO2-Laser stimuliert die Regeneration der Hautoberfläche.

Diese Kombination bietet grosse Vorteile gegenüber der Behandlung mit einem einzigen Laser: durch die geringere Dosierung der einzelnen Lasertherapien entstehen weniger Nebenwirkungen. Gleichzeitig erreichen wir mehrere Hautschichten, die wir zur Regeneration stimulieren können. Die Downtime ist kürzer und weniger ausgeprägt. Die Haut arbeitet auch nach der Abheilungsphase noch 4-6 Wochen weiter.

Anwendungsmöglichkeiten

Die BioBoost Lasertherapie ist die bevorzugte Methode für:

Skin Rejuvenation

Skin Rejuvenation

Hautverjüngung durch fraktionierte Lasertherapie im Gesicht, Hals, Décolleté sowie an den Händen

Hautbild vergösserte Poren

Unruhiges Hautbild mit vergrösserten Poren

Ist die BioBoost Lasertherapie für alle Patienten geeignet?

Teilweise, je nach Hauttyp muss die Dosis angepasst werden. Für helle Hauttypen I und II ist sie am besten geeignet.

Welche Nebenwirkungen und Risiken bringt die BioBoost Lasertherapie mit sich?

Während der IPL und der Erbium-Glass-Laser gut verträglich sind, führt der fraktionierte CO2-Laser zu Mikroverletzungen der Hautoberfläche. Dadurch entstehen leichte Rötungen und feine Krusten, die über eine Woche abheilen.

Sonnenschutz ist bereits vor der Behandlung notwendig. Nach der Behandlung muss der Sonnenschutz weitere 4 Wochen fortgeführt werden. Eine mögliche Nebenwirkung der Lasertherapie sind Hyperpigmentationen, also dunkle Flecken auf der Haut, die durch die Stimulation mit Sonnenlicht und Entzündung nach Lasertherapie hervorgerufen werden. Diese Pigmentflecken können über 1-2 Jahre bestehen bleiben! Das beste Vorgehen besteht darin, sie durch entsprechende Vorsichtsmassnahmen zu vermeiden. Seltener kommt es zu Hypopigmentationen, also hellen Flecken, die durch Zerstörung des Melanins entstehen.

Weitere Risiken sind Infektionen des Behandlungsgebiets und Vernarbungen bei zu hoher Dosierung des Lasers.

Gewisse Medikamente können die Abheilung der Haut negativ beeinflussen. Dazu gehören Vitamin-A-Derivate, die zur Behandlung der Akne oder aktinischer Keratose eingesetzt werden, und natürlich Zytostatika. Vorsicht ist bei photosensibilisierenden Medikamenten geboten, z.B. Doxycyclin.

Beispiele für Vitamin-A-Derivate sind: Roaccutan, Tretinac, Isotretinoin, Neotigason, Curakne, und weitere. Bringen Sie darum eine Liste aller Medikamente zur Beratung mit. Nikotinkonsum behindert die Heilung der Haut ebenfalls.

Nachbehandlung und wichtige Hinweise

Die nachfolgenden Informationen sind wichtig, um ein gutes Behandlungsresultat zu erzielen:

  • 4 Wochen vor und nach Behandlung keine Sonnenexposition im Behandlungsgebiet! Täglich Sonnenschutz auftragen.
  • Während der ersten Woche mehrmals täglich das Pflegeprodukt auftragen
  • Make-up oder Puder sind die ersten 3 Tage nicht erlaubt

Eine Beratung zu Lasertherapien ist an allen Standorten möglich und vor der Behandlung unbedingt anzuraten. Der Erbium-Glass-Laser steht aber nur in meiner Praxis in Zürich zur Verfügung.